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Ein Junge mit Namen Li-tei-feng beobachtete bei einem großen Sturm voller Entsetzen, wie die dicksten Bäume entwurzelt und die stärksten Äste geknickt wurden. Nur ein kleines Bäumchen trotze dem Sturm auf seine Weise: Es bog seinen Wipfel bescheiden bis hinunter zur Erde. Als der Sturm sich legte, richtete es sich wieder auf und stand unbeschädigt da, wie zuvor.
-- Chinesische Legende

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Mitgliederzuwachs, Frauensportgruppe, 4 Prüferlizenzen, hohe Wettkampfbeteiligung und Sieg beim BTU-CUP.

 

Wenn mich einer am Jahresanfang gefragt hätte, wie ich mir den Jahresabschluss 2015 vorstelle, wäre ich wohl nicht auf diese Überschrift gekommen. Angekündigt hatte es sich schon, dass dieses Jahr ein besonderes werden sollte. Das Team der Trainer war stärker zusammengerückt, die Abteilungsleitung verstand sich fast wortlos, die Kinder stellten sich den neuen Anforderungen zur Erlangung eines Kyu, alles Dinge, welche durch das Team auf den Weg gebracht wurden. Der 25. Januar 2015 wird sechs Judoka unseres Vereines stets in Erinnerung bleiben. Denn da traten Marcel, Paul, Frank, Justyn, Therese und Erik an, um vor der strengen Prüfungskommission unter Leitung des Prüfungsreferenten, Martin R., den 1. Dan abzulegen. „Der Vorsitzende der Prüfungskommission verlieh der Überzeugung Ausdruck, dass die sehr gute Teamarbeit und die neu erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auch für die Entwicklung und Arbeit im Verein im Sinne des Kanoschen Prinzips … die eigene Ausbildung soll den anderen dienlich sein … ein Ansporn sein werden.“ Mit diesem Schwung und Elan gingen alle ans Werk, um das umzusetzen, was alles erlernt wurde. Ob es die Inhalte der Trainerausbildung Breitensport, die Fortbildung Trainer C Leistungssport oder eben die Konsultationen in Vorbereitung der Dan-Prüfungen waren, es lief super. Das sich gute Teamarbeit rumspricht, hatte letztlich die Folge, dass wir einen Mitgliederzuwachs feststellen konnten.

In diesem Ganzen trat eine Mutter eines Judoka an mich heran, ob nicht auch etwas für die Mütter angeboten werden könnte. Gehört und ab März organisiert und mit großer Unterstützung unseres Schatzmeisters auf die Beine gestellt. Frauensport mit Steppbrett, Terra-Bändern, Gymnastikbällen u. v. m. Übers Jahr wurden zwei Trainingslager erfolgreich absolviert und auch ein schönes Ferienlager bei heißen Temperaturen durchgeführt. Bei den Trainingslagern wurde oft festgestellt, dass es sinnvoll wäre, wenn wir noch einige Prüfer hätten. Insofern war es gewollt, dass sich vier unserer Trainer dieser höchst anspruchsvollen Ausbildung stellten. Nach zwei schriftlichen Prüfungsteilen und einem praktischen Teil vor zwei Prüfungskommissionen mit Martin R. (6. Dan) und Mathias Z. (3. Dan) sowie Marko B. (5. Dan) und Daniel K. (5. Dan), konnte dann verdient der Prüferstempel eines lizenzierten Prüfer im BJV in Empfang genommen werden.

In der Gesamtheit haben Kinder und Eltern gespürt, dass es einen Aufschwung in der Abteilung Judo des HSV gibt. In dieser Sogwirkung „gefangen“, wollten natürlich auch unsere Judoka ihren Beitrag für ein erfolgreiches Jahr liefern. So kämpften sie verbissen und heldenhaft auf unserem BTU-Cup und holten im siebenten Jahr des Turniers den Pokal nach Hause. Im Bericht zu 2014 schrieb ich, „Wer gut und regelmäßig trainiert, kann gute Leistungen in Wettkämpfen zeigen, kann beim Trainingslager für eine nächsten Kyu zugelassen werden und wird letztlich am Jahresende auch hierfür belohnt. So auch in diesem Jahr. Im Jahr 2015 konnten in der U 18 Yannik (57 Pkt.), in der U 15 Jannes (44 Pkt.), in der U 13 Alpha-Marie (108 Pkt.), in der U 11 Oscar Mazur (72 Pkt.) und in der U 7/U9 Louis Cocco (71 Pkt.) auf den ersten Platz in Ihrer Altersklasse erringen. Die zweiten Plätze ihrer jeweiligen  Altersklasse belegten Hannes (42 Pkt.), Marc (34 Pkt.), Liliane (65 Pkt.), Max Sternberg (44 Pkt.) und Julius (57 Pkt.). Auf den dritten Platz konnten sich John-Paul (19 Pkt.), Eric (15 Pkt.), Lydia (31 Pkt.), Oskar Zank (39 Pkt.) und Maik Sternberg (56 Pkt.) qualifizieren.

Eine unserer Judoka konnte, wie die letzten zwei Jahre, die absolute Spitze erreichen. Das verdient, so meine Auffassung, ein großes Lob und Anerkennung dieser kontinuierlichen Leistungen. Schön ist, dass es jetzt viele weitere Anwärter auf den Spitzenplatz gibt. Das zeigt, dass der eigene Anspruch und der Leistungswille erneut gestiegen sind. Dass die Anforderungen gestiegen sind, haben die ersten Trainingseinheiten schon gezeigt. Aber auch Wechsel in eine neue Alters- und Gewichtsklasse werden zeigen, dass ein gutes Training die beste Voraussetzung für Wettkampferfolge ist. Im Namen des Vorstandes möchte ich mich bei allen Eltern bedanken und unserer Frauensportgruppe danken, welche unermüdlich mit Wort und Tat bei der Umsetzung eines guten Trainingsalltags, der Wettkämpfe und anderen Aktivitäten unseres Judovereines halfen.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und ein gesundes Jahr 2016.

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